Über mein Praktikum bei Mirage3D, Sightseeing & more

Hallo, ich bin Miranda und studiere zurzeit Game Art am bib International College in Hannover. Meine achtwöchige Praxisphase, innerhalb des dritten Semesters, verbrachte ich in der schönen Stadt Den Haag, im Westen der Niederlande. Unterstützt wurde ich dabei vom Förderprogramm Erasmus+ der EU.

An meinem ersten Arbeitstag bei Mirage3D war ich sehr aufgeregt. Was würde mich erwarten und reichten meine bisherigen Kenntnisse für die kommende Aufgabe aus? Aber die Angst verflog, denn  schnell wurde klar, die niederländischen (und auch amerikanischen) Mitarbeiter sind aufgeschlossen, nett und lustig. In den Mittagspausen unterhielten wir uns über die News aus aller Welt und darüber, wie unterschiedlich unsere jeweiligen Heimatländer doch in vielen Punkten sind. Dabei sind die Niederländer oft auch sehr direkt, aber bleiben stets humorvoll.

Eine herausfordernde Aufgabe

Die kleine Firma, bei der ich arbeitete, stellt Fulldome-Filme für Planetarien her, die einen bildungsreichen Inhalt und einen Anteil an 3D-Objekten besitzen. Meine Aufgabe bei Mirage3D war es, die F1-Engine der Rakete Saturn V in 3D zu modellieren. Klingt sehr kompliziert – war es dann auch teilweise, aber dennoch eine gute herausfordernde Aufgabe für mich. An dieser arbeitete ich ungefähr 40 Stunden die Woche an meinem Computer in der Firma. Bei Fragen konnte ich mich an die Mitarbeiter wenden, die mich auch mit Tipps unterstützten.

In Holland ohne Fahrrad – ein No-Go

An den Wochenenden unternahm ich Ausflüge mit meinem Freund, bei dem ich während des Praktikums auch wohnte. Natürlich hatte ich mir schnellstmöglich ein Fahrrad besorgt, damit ich mich innerhalb der Stadt auf den gut ausgebauten Fahrradwegen bewegen konnte. In den Niederlanden fährt wirklich jeder mit dem Fahrrad. Das Wetter war meistens gut und ähnlich wie in Deutschland. Aber viel windiger, sodass mir einmal fast mein Fahrrad weggeweht wäre.

Herrliche Ausflüge …

Wir erkundeten die Innenstadt von Den Haag, mit all den niedlichen Cafés und Restaurants. Die Stadt besitzt ihren ganz eigenen ruhigen und einladenden Charme. Am Strand von Scheveningen blickten wir bei einem Stück Kuchen auf den unendlichen Horizont und beobachteten spielende Hunde im Sand … . Ein weiteres Highlight war ein Ausflug nach Amsterdam, wo ich im Reichsmuseum die Werke von Rembrandt bewundern durfte. Aber wie klein die Niederlande doch sind, wurde mir wieder bei einem Besuch im Kino bewusst, als ich den Film in der Originalsprache mit niederländischen Untertiteln sah. Dank der Mitarbeiter in meiner Firma kann ich jetzt sogar ein paar Wörter auf Niederländisch sagen und auch meine Englisch-Kenntnisse haben sich durch den täglichen Gebrauch stark verbessert – ein voller Erfolg also.

Ich werde meine Zeit in Den Haag sehr vermissen. Das Essen, die Mitarbeiter und die Stadt, in der ich eine so tolle Zeit verbringen konnte. Ich rate jedem, die Möglichkeit wahrzunehmen und sein Praktikum im Ausland zu machen. Die Erfahrungen und Eindrücke die man dort sammelt, sind unbezahlbar!

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