Mein Name ist Kerstin und ich bin Studierende am bib international College in Hannover. Zurzeit mache ich mein Pflichtpraktikum über Erasmus in Dublin. Das dauert acht Wochen. Meine Reise startete am Sonntag, dem 26. Februar 2017 in Hamburg – mit einem riesigen Koffer und großer Aufregung im Gepäck. Nach einem entspannten Flug kam ich schließlich in Dublin an und wartete auf meine Gastfamilie.

Nun bin ich seit 5 Wochen hier und völlig begeistert. Meine Gastfamilie besteht aus einem sehr netten und liebevollen Ehepaar, zwei Söhnen, einer Tochter (die aber nicht mehr hier wohnt), zwei Hunden und einer Katze. Der Bann der Nervosität legte sich nach einer herzlichen Begrüßung der Familie und nun gehöre ich zu ihnen. Ich habe in meinen Alltag gefunden und habe mir ein paar kleine Aufgaben im Haushalt gegeben, wie z.B. Gassi gehen mit den Hunden.

Mein Praktikum mache ich im Picturehouse – einem Fotografen. Auch dort sind die vier Mitarbeiter sehr nett. Ich habe meinen eigenen Schreibtisch mit meinem eigenen Computer und durfte schon nach nur einem Tag selbstständig Aufgaben erledigen, wie Bilder von Shootings auszusortieren und zu bearbeiten. Habe nun auch schon ein »Viewing« meiner bearbeiteten Bilder vor dem Kunden gehabt und war bei einem Fotoshoot dabei. Ich bin echt begeistert und fühle mich sehr wohl. Meine Arbeitszeiten sind von 10 Uhr bis um 18 Uhr mit einer Pause, die ich mir selber nehmen kann. Und auch kurzen Pausen zum Telefonieren mit der Familie oder ähnlichem sind dabei. Hinzu kommt natürlich eine tägliche kurze Gassirunde mit unserem Hund im Büro. Meine Kollegen sind mittlerweile mehr Freunde für mich als reine Arbeitskollegen, da wir viel zusammen machen wie z.B. unseren Prosecco Friday.

Je mehr Tage vergingen, desto normaler wurde es für mich, Englisch zu reden. Dementsprechend schnell lerne ich auch dazu. Ich habe mich sehr schnell reingefunden und lebte die Sprache schon nach kurzer Zeit.

Ich kann jedem nur empfehlen, ein Praktikum über Erasmus zu machen. Man lernt nicht nur viel über sich selber, sondern auch, seine Fremdsprache zu verbessern und sich auf neue Menschen einzulassen, wo der Kontakt wahrscheinlich auch für immer bestehen bleibt. So habe ich über Erasmus drei andere deutsche Studenten kennengelernt habe, die mir auch schon ans Herz gewachsen sind. Zusammen gibt es ein Feierabendbier in der Woche, Wandertouren am Wochenende und und und…

Ich bin begeistert von der Möglichkeit ein Praktikum in einem anderen Land zu machen und positiv überrascht, wie schnell man sich in eine neue Familie integrieren kann und so viele neue Freundschaften gewinnen kann.

Ich werde meine letzten knapp 3 Wochen definitv genießen!

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