Ni hao und Hallo aus Beijing! Mittlerweile sind jetzt schon drei Monate vergangen seit ich in China angekommen bin. Mir gefällt alles hier sehr und ich will gar nicht daran denken, dass die Zeit so schnell verfliegt.

Wie entwickelt sich das Studium in Beijing?

Im ersten Monat habe ich erstmal meine Kurse gewählt, dazu durfte ich mir die Vorlesungen zunächst anhören. Die Dozenten sind echt nett und halten gute Vorlesungen, sodass man nicht sofort einschlafen will. Das Englisch eines der Dozenten allerdings war absolut unverständlich. Ausgerechnet er hat immer jemanden drangenommen und ich habe mich davor gedrückt, indem ich schnell was getrunken oder etwas notiert habe. Er unterrichtet chinesische Kultur und Philosophie, was für mich eher irrrelevant ist, da ich mich auf Business, Marketing und Investment gestürzt habe, wie die meisten Studenten hier.

Die Vorlesungen hier finden überwiegend in kleineren Räumen statt. Es kommt aber auch vor, dass wir in einem der großen Hörsäle unterrichtet werden, wie ihr auf einem der folgenden Bildern sehen könnt. (Die Blondine auf einer der vorderen Reihen bin übrigens ich.)

Großer Hörsaal beim Studium in Beijing an der BFSU
Großer Hörsaal an der Beijing Foreign Studies University

Ansonsten hatten wir beim Studium in Beijing Anfang November bereits unsere ersten Zwischenprüfungen. Jetzt kann ich erstmal etwas durchatmen, bevor es gegen Ende des Jahres wieder mit dem Pauken losgeht. Mein Chinesisch wird auch immer besser, was zum einen daran liegt, dass der Chinesischunterricht wirklich stramm ist und zum anderen daran, dass man einfach keine andere Wahl hat als Chinesisch zu sprechen. Sei es beim einkaufen, Taxi fahren oder Essen gehen – die alltäglichen Dialoge lernt man wie von selbst.

Natürlich verbringe ich meine Zeit nicht nur auf dem Campus, sondern erkunde gerne mal mit meinen Freunden die Gegend. Als es noch wärmer war, sind wir z.B. mit der U-Bahn zum Yiheyuan (wörtlich übersetzt »Erholungs- und Friedensgarten«) gefahren. Besser bekannt ist dieser Ort aber als Sommerpalast, ein Kaiserpalast, welcher zu den Höhenpunkten der chinesischen Gartenkunst gehört.
Natürlich habe ich auch ein Foto für euch gemacht um diesen schönen Anblick mit euch zu teilen – es ist das große Bild oben.

China aktuell

Ich habe beschlossen, alle lustigen, merkwürdigen und einfach andere Tatsachen unter dem Titel »China aktuell« mit euch zu teilen. Eine davon ist, dass die Leute hier so etwas wie Trinkgeld nicht kennen. Das bedeutet, dass man im Restaurant oder dem Taxifahrer den exakten Preis bezahlt. Aus Gewohnheit habe ich am Anfang etwas Trinkgeld geben wollen, woraufhin die Personen mich verwirrt angesehen haben und mir mein Geld zurückgaben. Daraus habe ich jetzt gelernt und verzichte darauf. 🙂

Das wars soweit von mir. Schaut bald wieder rein, wenn Ihr mehr über mein Wohnheim erfahren möchtet und wer weiß, was bis dahin noch so passiert.

Viele Grüße aus dem zur Zeit regnerischen Beijing!
Olga

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