Im letzten Semester beendete Olga Serger ihre Ausbildung am bib International College in Hannover und ist nun, um ihren Bachelor zu komplettieren, einige Semester in China. Dort steht mit der Beijing Foreign Studies University eine unserer aktuell vier Partner-Universitäten. Und Olga wird uns künftig wenigstens einmal im Monat ihre Eindrücke aus dem Riesenreich China und seiner Hauptstadt schildern. Dies ist ihr erster Bericht:

Hallo an alle China-begeisterten Leser!

Ich heiße Olga Serger und habe soeben mein Studienabschnitt in Marketing und Kommunikation sowie eine Ausbildung zur Kaufmännische Assistentin für Fremdsprachen und Korrespondenz am bib International College absolviert. Als zweite Fremdsprache habe ich in den zwei Jahren Chinesisch gelernt und bereits das HSK-3-Niveau erreicht, was dem B1-Level entspricht. Die zwei Jahre am bib haben mich echt gut auf das weiterführende Studium in China vorbereitet. Ich konnte mir aussuchen, ob ich in Shanghai oder in Peking studieren möchte. Ich habe mich für die Hauptstadt entschieden. Bei den Vorbereitungen für das Studium haben mich die Verwaltung und meine Chinesisch-Lehrerin unterstützt.

In China angekommen wurde mir zum ersten Mal richtig bewusst, dass mein Abenteuer »Studium« jetzt erst richtig beginnt. Ich habe mir ein Taxi zur Beijing Foreign Studies University genommen und mich während der vierzigminütigen Fahrt mit dem Fahrer unterhalten, was erstaunlich gut geklappt hat. Auf dem Campus wurde ich von Nina empfangen, einer ehemaligen bib-Absolventin, und zu meinem Zimmer im White Building begleitet. Ohne sie würde ich wahrscheinlich noch immer suchen.

Die kommenden zwei Tage stand dann die Registration an, die ein bisschen stressig war, da man sich viel mit Dokumenten rumschlagen musste. Der Ablauf war durch nummerierte Stationen allerdings ziemlich gut organisiert. Mir hat Nina sehr geholfen und gute Tipps gegeben, aber wenn man die englische Sprache beherrscht und HSK Level 2/3 hat, dürfte man keine Probleme haben.

Nina und Dennis, ebenfalls ein bib-Absolvent vom Vorjahr, haben mir den Campus gezeigt. Der ist in Ost- und Westcampus unterteilt, wobei ich im westlichen Teil lebe und die Nina und Dennis im östlichen. Hier gibt es alles, was man zum Leben braucht: Supermärkte, ein Schwimmbad, Sportplätze, ein Fitnessstudio, Kantinen und Cafés und und und.

Außerdem lernt man ziemlich schnell neue Leute kennen. Ich habe das Gefühl, dass hier Studenten aus allen Ländern vertreten sind! Unter anderem kenne ich nun Argentinier, Belgier, Mexikaner, Usbeken, Russen und natürlich auch Deutsche. Als ich erfahren habe, dass es in China auch ein IKEA gibt, sind wir sofort hingefahren, um mir noch einige Sachen für mein Zimmer zu besorgen wie z.B. einen Spiegel. Der fehlte in meinem Zimmer, denn statt eines Einzelzimmers mit Bad hatte ich nämlich Aufgrund großer Nachfrage nur ein Einzelzimmer erhalten und teile mir die sanitären Einrichtungen mit meinem Flur.

Am Anfang habe ich mir das furchtbar vorgestellt, aber es ist eigentlich ziemlich cool, mittlerweile kennt man sich und gemeinsames Zähne putzen ist doch lustiger als ich dachte. Im Großen und Ganzen bin ich ziemlich zufrieden mit meiner Wohnsituation.

Es gibt noch viele Dinge, an die ich mich gewöhnen muss – die vielen Leute, die fremde Kultur und die Luft (obwohl ich vom berüchtigten Smog kaum was mitbekomme). Ich freue mich sehr auf die kommenden Ereignisse und werde fleißig berichten!

One Comment

  1. Kubiak

    Hi Frau Serger,
    es freut mich sehr, dass Sie sich schon so gut eingelebt haben. Hoffentlich hören wir noch viele schöne Geschichten von Ihnen.

    Gruss
    Isabel Kubiak

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